Positionen

Foto Rednerpult

Wofür ich stehe

Porträtfoto von Christine Himmelberg

Ich bin damals in die SPD eingetreten, weil „Nie wieder“ für mich keine leere Floskel ist, sondern zentrales Element unserer Demokratie. Darum kam als Partei für mich nur die SPD infrage; die einzige Partei, die nach 1945 nicht ihren Namen ändern musste. Antifaschismus war und ist schon immer Teil der Partei-DNA - darum bin ich in der SPD.

Mit Blick auf die Landtagswahl beschäftigen mich natürlich die SPD-Kernthemen Bauen & Wohnen, ÖPNV und soziale Gerechtigkeit, genau wie die aktuelle Inflation und Energiekrise. Für all diese Themen braucht es sozialdemokratische Antworten.

Persönlich setze ich mich vor allem für die Themen Digitalisierung, New Work und Gesundheit ein.

Gesundheit ist dabei ein weites Feld. Vom Mangel an Ärzte:innen und Pflegepersonal bis zur Versorgungslage im ländlichen Raum gibt es viel zu tun. Besonders hervorheben möchte ich dabei alle Themen rund um die Versorgungslage bei psychischen Krankheiten. Auch hier gibt es einen erheblichen Mangel an Therapeut:innen und Fachärzte:innen, die sich um eine immer größer und jünger werdende Zahl an Patient:innen kümmern müssten. Diese Unterversorgung will ich angehen und auch für Kinder und Jugendliche niedrigschwellige Hilfsangebote schaffen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass wir unsere Kinder nicht allein lassen dürfen. Auch an Schulen, Universitäten und Ausbildungsstätten müssen Hilfsangebote geschaffen werden.

Wenn ich über Digitalisierung rede, dann geht es in Bayern vor allem um einen lückenlosen Netzausbau und damit verbunden digitale Teilhabe für alle. Corona hat gezeigt, wie wichtig eine funktionierende digitale Infrastruktur ist. Gleichzeitig müssen Bildungseinrichtungen mit den Mitteln ausgestattet werden, um Bildungsangebote zugänglich für alle zu machen. Behördengänge ließen sich oft mit einem Klick im Internet erledigen. Hier hat Bayern noch viel Nachholbedarf.

Neben den digitalen Schwachstellen hat uns Corona auch gezeigt, wie sich Arbeit verändern kann - aber auch muss. Viele Bürojobs lassen sich von daheim erledigen. Dadurch sparen die Menschen Zeit, Nerven und Ressourcen. Denn immer mehr Menschen haben gemerkt: Arbeit ist nicht alles im Leben. Sie alle wollen arbeiten, aber sich nicht aufarbeiten. Die 40-Stunden-Woche ist ein Auslaufmodell; darauf müssen Politik und Wirtschaft gute Antworten finden. Denn der Fachkräftemangel wird sich nicht mit der Ausrufung noch längerer Arbeitszeiten und noch späterem Renteneintrittsalter beheben lassen. Wenn Arbeitsplätze den Menschen keinen Raum mehr lassen, ein Leben neben dem Beruf zu haben, werden es Unternehmen immer schwerer haben, diese Stellen zu besetzen.

Es gibt viel zu tun, um unser Bayern lebenswert zu erhalten - lasst es uns anpacken!